Zwischentöne

Hallo und Guten Abend an alle meine treuen Leser!

Seid bitte nicht allzu enttäuscht, wenn ich in diesem Moment eine kurze Pause einlege. Ich habe zur Zeit eine Menge an privaten Dingen, die unbedingt geregelt werden müssen. Nichts wirklich Schlimmes und gesundheitlich geht es mir auch gut, keine Sorge also.
Trotzdem habe ich derzeit das Gefühl, als hätten sich die Jungs in der Denkfabrik unerlaubt von der Arbeit entfernt. Sie streiken nicht, aber sie tun auch nichts mehr, außer den Prioritäten Folge zu leisten. Und die liegen im Moment nicht beim Blog.
Aber das wird schon wieder. Ich denke, bis Ende der Woche sind die Messen gesungen, und alle können wieder ihrer Beschäftigung nachgehen.
Ich werde, so weit es mir möglich ist, hier ein wenig aufräumen. Das erfordert keine große Denkleistung, sondern nur Zeit und Geduld. Und es ist eine Arbeit, die mich vom Rest der Wirklichkeit ein wenig weg holt.
Also! So bald es möglich ist, geht es weiter. Versprochen!

Bis dahin, bleibt alle gesund und vor allem neugierig!

Eure Pia!

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WestLand und der Rest der Welt – Beitrag 41 –

„… ihr müsst nur TOOOOOOBIIIIII sagen.“, formulierte Heidi gerade wieder, nahe der Bildschirmkamera, als TOBI und Christian sich fast gleichzeitig meldeten.

„Wir hören dich, Heidi!“, unterbrach sie Christian, und …
„Sie hören dich jetzt.“, meldete TOBI.

„Oh!“, verstummte Heidi verduzt und ließ augenblicklich von ihrer Pantomime ab. „Na endlich. Hallo Weltenwanderer. Ich bin begeistert, dass es Paul tatsächlich geschafft hat. Was sagst du zu TOBI? Und wer ist diese kleine Schönheit an deiner Seite?“

„Hol mal Luft Heidi.“, verlangte Christian und ignorierte Heidi`s Lachen. „Wir haben nicht viel Zeit. Ich möchte vermeiden, dass die großen Menschen misstrauisch werden.“

„Es ist trotzdem genug Zeit dir zu sagen, dass es schön ist, dich wieder zu sehen.“, erwiderte Heidi streng, was Chrisian die Röte ins Gesicht steigen ließ. „Nun gut, bis hier her hast du es geschafft. Wie soll es weiter gehen?“

Christian erklärte ihr, dass erst ein wenig mehr Informationen von TOBI bekommen musste, um seinen Plan in die Tat umzusetzen. Und er rief auch sogleich nach ihm, was auf Klara fast den Eindruck machte, als wollte er sich Heidi´s Einfluss entziehen.

„TOBI? Was ist deine ursprüngliche Aufgabe gewesen, und seit wann gibt es dich?“, war Christians erste Frage.

„Hinter den Sinn meiner Existenz bin ich bis heute noch nicht gekommen. Fakt ist, dass mir alles mitgegeben wurde, um Sicherungsanlagen zu unterlaufen und Fremdzugriffe auf meine Dateien zu verhindern.“

„Du kannst die versteckten Bildschirme aktivieren und kontrollierst ihre Funktionen?“ Christian`s Fragen kamen Schlag auf Schlag.

„Ja. Bis auf die Bildschirme, über denen mittlerweile Mauern stehen. Diese Dateien habe ich aus Sicherheitsgründen gesperrt.“, beantwortete TOBI die Fragen genau so prompt.

„Für meinen Plan wäre es notwendig, dass an allen Orten alle Bildschirme genau dasselbe senden, zu genau dem gleichen Zeitpunkt. Bekommst du das hin?“

„Ja. Dazu erstelle ich eine Aufzeichnung deiner Botschaft. Ich kann dich aber auch live auf Sendung bringen, gehe aber davon aus, dass du zu diesem Zeitpunkt anderweitig beschäftigt bist und nicht unbedingt vor einer Kamera stehen möchtest.“

Christian überlegte kurz und gab dann zu, dass er nur die Hälfte des Satzes verstand, immerhin aber so viel, dass TOBI in seiner Annahme richtig lag. Nun wollte er alles über TOBI´s Zugriff auf den Bereich der Drohnen erfahren. Und je länger TOBI Bericht erstattete, desto mehr verfinsterte sich Christian´s Gesicht. Auch die weiter führenden Auskünfte über den rodLändischen Bereich schienen Christian nicht zu gefallen. Scheinbar hatte es die Behörde in RodLand geschafft, eigene Programme zu erstellen, auf die TOBI keinen Zugriff bekam. Er wusste zwar, dass sie existierten, aber TOBI konnte sie nicht lesen. Vor allem die Dateien über die Sterbehäuser und die Kontrollmechanismen der Chips waren für TOBI unangreifbar. Da er aber IVI´s Aktivitäten gut kannte, schätzte er deren Möglichkeiten noch viel besser ein, auf diese Dateien Zugriff zu bekommen. Er meinte, das läge vor allem daran, dass diese nicht ausnahmslos mit Uraltfunktionen operierten, wie er selbst.
Damit reichte es Christian für´s Erste an Informationen und er zog sich mit der Aussage, er müsste jetzt noch ein wenig nachdenken, zurück und verschwand mit Paul in dem Tunnel, den sie vor so kurzer Zeit noch für etwaige Flüchtlinge aus RodLand hergerichtet hatten.

Nach einer Viertelstunde erschien er wieder bei Klara und sie sah ihm sofort an, dass nun sein Plan fest stand.

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Die Silvester-Party

Silvester ist wohl für jedes Kleinkind von gerade einmal vier Jahren ein Termin, den es unbedingt einhalten muss. Vor allem, wenn eine ganze Hausgemeinschaft plant, das neue Jahr gemeinsam zu begrüßen.

Martin war der Meinung, an einem solchem Tag müsse man ganz früh aufstehen, und mit den Vorbereitungen beginnen.

Es muss so gegen vier gewesen sein, als er die Tür zu meinem Schlafzimmer super leise schloss. Wahrscheinlich hatte er zudem auch noch das Glück, mich in einer Tiefschlafphase zu erwischen, … ich kann es euch nicht sagen, warum. Aber ich hörte ihn einfach nicht.

Ab hier kann ich echt nur erahnen, was danach passierte.  Aber als erstes muss er los gegangen sein, und alle, für ihn erreichbaren Schüsseln aus der Küche ins Wohnzimmer geschleppt haben.

Wir waren für das Knabberzeug und die Süßigkeiten an diesem Abend zuständig.

Also holte der Junge sämtliche Tüten, die er fand, und zu denen er gelangen konnte aus den Wohnzimmerschrank.

Wie auch immer, bekam er sie auch fast alle auf, und verteilte deren Inhalt in die Schüsseln.

Als diese nicht ausreichten, holte er noch aus den Wohnzimmerschränken alle Gefäße heraus, die ihm irgendwie dazu geeignet erschienen, das Knabberzeug unterzubringen, und füllte auch diese noch auf.

Ihr kennt das? Man wird munter, bemerkt etwas Ungewöhnliches, sieht auf die Uhr, und denkt ‚oh nein‘?

In dem Moment, wo man sich zurück auf das Kissen sinken lässt, sind eigentlich schon alle Messen gesungen. Und wenn man dann überhaupt nichts hört, ist man mit einem Schlag wach.

Ich stand also auf, kam ins Wohnzimmer und dachte im nächsten Moment, ich hätte eine Erscheinung.

Auf dem Wohnimmertisch standen … zig Schüsseln mit bunt zusammen gewürfeltem Knabberzeug. Der Fußboden sah aus, wie in einem Kino nach der Hauptvorstellung und mein Kind lag zusammengerollt auf der Couch und schlief tief und fest.

Meine Oma war hinter mich getreten und zog mich aus dem Zimmer.

„Da kannst du jetzt doch nichts ändern.“ meinte sie lachend. „Aber wehe dir, du schimpfst mit ihm, wenn er wach wird. Er wollte dir doch nur helfen.“

Sie hatte Recht. Wir beide bereiteten uns ein gemütliches Frühstück in der Küche.

Martin kam irgendwann heraus und zeigte mir freudestrahlend sein Werk und ich lachte nur und lobte ihn, wie fein er das alles gemacht hatte.

Dass ich ihn dann zum Helfen beim Saubermachen beorderte, fand er nicht so toll. Aber da stieß er sogar bei der Uroma auf Granit.

In dieser Silvesternacht aßen wir alle abgestandene Flips und Cracker.

Den Kindern machte das nichts aus.

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Martin rettet René

Zu Martins Spielgruppe in der Kita gehörten Kinder, deren Alter von 18 Monaten bis zu sechs Jahren reichte. Ich fand das sehr gut. Die Älteren halfen den Kleinen bei allen Dingen, und die Kleinen lernten von den Großen. Sicher, oft auch Dinge, die man sich als Mutter oder Vater nicht wirklich wünscht, aber das gehört wohl auch dazu.

René wohnte mit seinen Eltern in unserem Haus, eine Etage tiefer. Als Renè in die Kita kam, landete er in der gleichen Gruppe, zu der auch mein Sohn gehörte. Martin rettet René weiterlesen

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Der Klettergerüst-Unfall

Wie fast alle Kinder war Martin im Alter von fünf Jahren noch nicht besonders gut darin, Gefahren einzuschätzen. Allerdings begegneten er neuen Sachen immer ziemlich mißtrauisch, wenn nicht sogar ängstlich.

Wir kannten alle Spielplätze in unserer unmittelbaren Umgebung. Das ist in einer Großstadt kein Ding. Es gab bei uns ein paar Dutzend, die man in Kindergehgeschwindigkeit innerhalb von fünf bis zehn Minuten erreichen konnte. Spannend war auch, dass kurz nach der Wende die meisten Kinderspielplätze modernisiert wurden. Das gab immer wieder Anlass zu neuen Ausflügen und viel Spass. Der Klettergerüst-Unfall weiterlesen

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Die Klopapier-Party

Wir hatten ja die Toilette eine halbe Treppe tiefer. Ja…, sowas gab es damals noch. Da ich mein unberechenbares vierjähriges Kind gern unter Kontrolle hielt, durfte er lange Zeit nicht ohne Aufsicht auf Toilette gehen. Irgendwann erlaubte ich ihm das dennoch. Anfangs ging auch alles prima.

Eines Tages dauerte der Toilettengang ungewöhnlich lange. Ich stand in der Küche und bereitete das Abendessen vor, und Martin kam einfach nicht wieder.

Also ging ich leise nach unten, um nachzusehen, was das Kind machte. Ganz vorsichtig öffnete ich die Toilettentür. Die Klopapier-Party weiterlesen

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In eigener Sache

Heute bin ich ziemlich frustiert.

Als absoluter Neuling in der Blogosphäre hat man das Gefühl, ein Studium zu absolvieren. Eine der wichtigsten Lektionen, die man dabei lernt, ist, sich zu verlinken. Das habe ich heute begonnen.

Zum Thema „Wo man sich verlinken soll“ gehen die Meinungen erfahrener Blogger sehr weit auseinander. Ich habe mich dazu entschieden, mich mit Websites zu verlinken, die sich mit Themen beschäftigen, die den Geschichten auf meinem Blog ähneln. In eigener Sache weiterlesen

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Martin lernt Farben

Im Alter von zweieinhalb Jahren zeigte sich bei meinem Sohn plötzlich eine außergewöhnlich große Anhänglichkeit zu mir. Das bedeudete, dass er mir praktisch nicht mehr von der Seite wich. Er hing mir am berühmten „Rockzipfel“.

Da ich damals in Vollzeit beschäftigt war, blieben mir nur wenige Stunden am Tag, um meinem Kind beizubringen, was es eben so zu lernen gab. Also nutzte ich alle Tätigkeiten, die ich nach Feierabend zu erledigen hatte dazu aus, Martin etwas beizubringen, da er mir ja sowieso nicht von der Seite wich. Martin lernt Farben weiterlesen

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Das Schlagspiel, Fortsetzung

Hallo, und lieben Dank für euer Verständnis für die Unterbrechung.

Also ich stellte Martin vor mich hin, erklärte ihm die Regeln des Spieles und er war damit einverstanden. Selbstverständlich überließ ich ihm den ersten Zug.

Und ihr werdet nicht glauben, was passierte. So schnell konnte ich gar nicht denken, wie ich die erste Ohrfeige weg hatte. Das Schlagspiel, Fortsetzung weiterlesen

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